Unser
Programm 2009 ist fertig
Unser neues Programm ist fertig und kann als PDF
Dokument ausgedruckt werden (siehe Hauptseite).
Ansonsten hält die Unsicherheit in Island an. Der Devisenhandel
ist immer noch eingeschränkt bzw. im Homebanking nicht möglich.
Erste Versorgungsengpässe treten inzwischen auf (es gibt
keine grossen Tiefkühltruhen mehr, kaum noch kleine Gefrierbeutel
und es droht ein Mangel an Prince Polo - einem viel verzehrten
Schokoriegel). Einige Isländer haben bereits das Land verlassen,
um sich im Ausland Jobs zu suchen. Die vorerst letzte Fähre
war rappelvoll, weil viele ausländische Arbeitskräfte
mit Sack und Pack nach Hause ziehen. In der Presse wird davon
gesprochen, dass bis zu 20 % Arbeitslosigkeit erwartet werden.
Für die Isländer ist das ein grosser Schock, wo hier
doch in den letzten Jahren nahezu Vollbeschäftigung herrschte.
In der Landwirtschaft gibt es aber (noch?) keine grosse Auswirkungen.
Bei uns haben inzwischen 5 junge Kühe zum ersten Mal gekalbt,
alle benehmen sich sehr anständig, lieb und gelehrig und
lassen sich gut melken. Unter anderem haben wir jetzt eine Kuh
mit drei Töchtern im Kuhstall (Rós mit Po, Litla Rós
und Rauðka), ausserdem sowohl die Urgrossmutter (Lovísa)
als auch die Grossmutter (Saskia) der diesjährigen Färsenkälber.
Die Mutterschafe können noch draussen bleiben, da der Schnee
wieder weggetaut ist. Bei den Lämmern haben wir bereits die
Zuchtauswahl (mit Hilfe der Waage und des Ultraschallgerätes)
getroffen und die 50 besten weiblichen Lämmer ausgewählt.
Um unverwandtes Blut in die Schafzucht zu bringen haben wir junge
Böcke in den Westfjorden gekauft, mit Spannung erwarten wir
im Frühjahr deren Nachkommen.